Die Bedeutung Marias in der Dritten Zeit

Studium/Fragen zur Vereinigung der drei Testamente
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cristina
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Die Bedeutung Marias in der Dritten Zeit

Beitrag von cristina » 06.06.2022, 22:39

WER IST MARIA WIRKLICH?

23. Ist die ganze Menschheit marianisch? Wahrlich, Ich sage euch: Nein, viele kennen Maria nicht einmal. Ich sehe einen Teil der Menschheit, welcher nicht einmal ihren Namen kennt, einen anderen großen Teil, der durch Sie in großen Fanatismus verfallen ist, in die größte Abgötterei, in Entweihung, in Gewinnsucht. Und einen weiteren Teil der Menschheit und der Religionsgemeinschaften, die Sie nicht als Geistige Mutter der Menschheit anerkennen.
24. Euch habe ich "Marianisches Volk" genannt, weil ihr die Menschheit lehren werdet, wer Maria ist.
25. Ich sage dir, oh Volk: Maria ist nicht nur die Frau, die in der Zweiten Zeit den Erlöser empfing. Ich sage all jenen Teilen der Menschheit, die Ich soeben erwähnt habe, allen Sekten und Religionsgemeinschaften, allen Rassen und allen Menschen, dass Maria die mütterliche, göttliche Essenz ist, die immer existiert hat. Sie ist die weibliche, universelle Essenz, die ihr in allen Werken der Schöpfung entdecken und erblicken könnt. Sie ist die Zärtlichkeit, ist die Fürsprache und der Busen, der nährt.
Schon in den vergangenen Zeiten wurde euch die Existenz Marias und ihr irdisches Kommen offenbart. Denn wahrlich, von den Ersten bis zu den Letzten - zu allen habe Ich als Vater, als Richter und als Meister gesprochen.
26. Schon in der Ersten Zeit begannen die Patriarchen und Propheten von der Ankunft des Messias zu sprechen. Doch der Messias kam nicht nur im Geiste - er kam, um aus einer Frau geboren zu werden, um Mensch zu werden, um von einer Frau einen Körper zu erhalten.
Der mütterliche Geist Gottes musste gleichfalls Mensch werden, zur Frau werden, als eine Blume der Reinheit, damit ihrer Blütenkrone der Duft des "Wortes" Gottes entströme, welches Jesus war.
27. Als jene Frau ihr Jungfrauenalter erreicht hatte, wurde sie verlobt. Der Vater sandte ihr einen Engel, um ihr ihre Mission anzukündigen. Doch wie traf der Engel sie an, wie überraschte er die verlobte Jungfrau?: Betend. Und da er sie vorbereitet antraf, sagte er ihr: "Sei gegrüßt, oh Maria, die Du Gnade vor Gott gefunden hast. Fürchte Dich nicht, denn Dein Schoß wird jenen empfangen, welcher im Hause Jakob herrschen wird, und seine Herrschaft wird kein Ende haben."
28. Maria wusste, dass sie einen mächtigeren und größeren König empfangen würde als alle Könige der Erde. Doch krönte sie sich deswegen etwa zur Königin unter den Menschen?
29. Verkündeten ihre Lippen auf Plätzen, Straßen, in den einfachen Hütten oder in den Palästen, dass sie die Mutter des Messias werden würde, dass der "Eingeborene Sohn" des Vaters aus ihrem Schoße hervorgehen werde? Gewiss nicht, mein Volk: die größte Demut, Sanftmut und Gnade war in ihr, und die Verheißung ging in Erfüllung. Ihr Herz einer menschlichen Mutter wurde beglückt, und schon bevor sie gebar - zu diesem Zeitpunkt und hernach während des ganzen Lebens des Sohnes - war sie eine liebevollste Mutter, die geistig die Bestimmung Jesu kannte, die Mission, die er unter den Menschen zu erfüllen hatte, und wozu er gekommen war. Sie widersetzte sich niemals dieser Bestimmung, denn sie hatte Anteil an demselben Werke.
30. Wenn sie zuweilen Tränen vergoss, war es ein Weinen der menschlichen Mutter, war es die Körpernatur, die den Schmerz in dem Sohne, ihrem eigenen Fleische, fühlte.
Doch war sie eine Jüngerin des Meisters, ihres Sohnes? Nein. Maria brauchte von Jesus nichts zu lernen. Sie war im Vater Selbst und hatte sich nur inkarniert, um jene schöne und schwierige Aufgabe zu erfüllen.
Beschränkte sich jenes vortreffliche Mutterherz darauf, nur ihren geliebtesten Sohn zu lieben? Gewiss nicht; durch jenes kleine menschliche Herz offenbarte sich das mütterliche Herz in Tröstung und erhabenen Worten, in Ratschlägen und Wohltaten, in Wundern, in Licht und in Wahrheit.
Niemals stellte sie sich zur Schau, niemals fasste sie das Wort des Meisters falsch auf. Aber ebenso, wie sie zu Füßen der Krippe war, die ihr als Wiege diente, so war sie auch zu Füßen des Kreuzes, an dem der Sohn, der Meister, der Vater der ganzen Schöpfung starb und seinen letzten Atemzug als Mensch tat.
31. So erfüllte sie ihre Bestimmung als menschliche Mutter und gab allen Müttern und allen Menschen ein erhabenes Beispiel.
Und damit sie von der Menschheit beachtet würde, damit auch sie geliebt würde, und damit ihr Vorbild nicht aus den Herzen der Menschen gelöscht würde, widmete der blutende Meister am Kreuz eines seiner sieben Worte am Kreuz der Mutter, indem Er ihr sagte: "Mutter, dies ist Dein Sohn!", und sagte zum Sohn, welcher in diesem Augenblicke Johannes, der Apostel des Herrn war: "Sohn, dies ist deine Mutter!"
32. Damit wollte der Meister Johannes als Stellvertreter der Menschheit hinterlassen, und im Herzen der Menschen ein Heiligtum der Liebe und Achtung für die Universelle Mutter.
33. Nahm der Apostel Johannes jene Mütterlichkeit nur für sich in Anspruch? Nein, fürwahr, er ging zu den Seinen, zu den Gefährten im Kampfe und bei den Unterweisungen, zu den anderen Jüngern und sagte ihnen: "Der Meister sagte dies, bevor Er hinschied", und da blieben die Jünger bei Maria, bis Sie in die Unendlichkeit emporgehoben wurde.
34. Am Pfingsttag, jenem Fest, welches das Volk seit der Ersten Zeit als Passahfest feierte, waren die Jünger versammelt, und in ihrer Mitte war Maria. Und der Heilige Geist nahte sich, in einer weißen Taube symbolisiert, und überströmte sie mit seinem Licht und erfüllte sie mit seiner Gnade.
35. Die Jünger fühlten tiefste Hochachtung und Liebe für Maria. Und da jene Sämänner, jene Ärzte der Seele diese Verehrung für die Mutter des Erlösers als Mensch fühlten - warum sollten dann die Generationen der Zeiten, die auf sie folgten, sie nicht fühlen? Ich habe euch gesagt, dass Maria ewig ist, und wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr euch an Sie wendet, werden viele von euch Sie finden.

36. Als mein Jünger Johannes sich auf der Insel Patmos einsam an seinem Rückzugsort befand, wo er die großen Offenbarungen der kommenden Zeiten empfing, wo er geistig in das Hohe Jenseits eindrang und die großen Geheimnisse des Herrn sah, eingekleidet in Sinnbilder und dargestellt durch Gestalten, sah er dort auch die Gestalt Marias.
In dieser großen Offenbarung, welche Johannes durch den Vater für die Menschen der kommenden Zeitalter anvertraut wurde, sah er dort nach einem großen Zeichen eine Frau, die mit der Sonne bekleidet war und der Mond zu ihren Füßen, und auf ihrer Stirne eine Krone mit zwölf Sternen. Jene Frau fühlte Geburtswehen, und als jener Schmerz am größten war, sah Johannes das Böse in Gestalt eines Drachens, der ihr nachstellte und nur auf die Geburt des Kindes wartete, um es zu verschlingen.
Doch der Meister sagt euch: Da diese dem Johannes durch den Vater gegebene Offenbarung von den kommenden Zeiten sprach, sage Ich euch: Er sah Maria in der Dritten Zeit, kurz bevor Sie das Marianische Volk zur Welt brachte, und das Böse, das dem Volk des Herrn auflauerte.
Johannes sah auch, dass im Augenblick der Geburt eine große Schlacht von Engeln gegen den Drachen entbrannte, welcher das Böse der Menschen verkörperte - eine Schlacht, die derzeit bei euch stattfindet, weil das Marianische Volk geboren worden ist, bereits auf der Erdoberfläche erschienen ist, und heute seinen Schild und sein Schwert der Liebe erhält, um in die große Endschlacht zu ziehen.
37. Dies bedeutet diese Offenbarung, oh geliebtes Volk! Deshalb hat der Vater dir an diesem Tage gesagt: Jene, welche Maria kennen, kennen sie nicht in ihrer Wahrheit. Sie sehen sie nur als Frau, sie betrachten Sie nur als menschliche Mutter, und um Sie herum haben sie Kulte, Riten, Feste und Schwärmereien geschaffen. Durch diese abgöttische Verehrung haben sie die Erfüllung der Gesetze des Herrn, das Wort des Meisters und die Liebe untereinander vergessen.
38. Der Vater will nicht, dass die Welt Maria in dieser Weise kennenlernt, noch will Ich, dass man Sie auf diese Art liebt. Maria ist nicht nur eine Frau, Ich habe es euch bereits gesagt: Maria ist die mütterliche Essenz, die im Göttlichen existiert, und die sich in allem Geschaffenen offenbart.

39. Wenn ihr Sie sucht in der Einsamkeit der Nacht, in der Stille, die nichts stört, dort in dem Kosmos, werdet ihr ihrem Bildnis begegnen, und wenn ihr Sie sucht in dem Duft der Blumen, werdet ihr Sie ebenfalls treffen, und wenn ihr Sie sucht in dem Herzen eurer Mutter, werdet ihr Sie haben. Wenn ihr Sie zu treffen wünscht in der Reinheit der Jungfrau, dort werdet ihr Sie ebenfalls schauen, und so wie in Ihr in unzähligen Werken, wo sich das ewig Weibliche widerspiegelt, das in Gott existiert und in seiner ganzen Schöpfung besteht.
40. Wenn ihr euch einmal körperlich auf die Wege der Auftragserfüllung, der Predigt der Unterweisung begebt, werdet ihr mit den harten Herzen, mit jenen zusammenstoßen, welche eine
verschlossene Tür geschaffen haben, um die Essenz der Liebe Marias und ihren Namen nicht eindringen zu lassen.
Für viele gibt es diese Essenz nicht. Was wirst du dann tun, oh Volk? Wirst du Gewalt anwenden, um jene Mauer, jene Tür nieder zu reißen, um die Marianische Unterweisung in jene Menschen und Völker eindringen zu lassen? Nein. Ich habe euch gesagt, dass ihr mein Werk nur darstellen, meine Unterweisung nur aufzeigen sollt, aber dass ihr mit so viel Geist, mit so viel Herz, mit einer solchen Wahrhaftigkeit sprechen sollt, dass viele von jenen Halsstarrigen sich bekehren und sagen werden: "Wahrlich, die Essenz der Universellen Mutter durchflutet den ganzen Erdkreis, diese Lehre ist klar und verständlich. Sie ist wie ein Lebensquell, der zum Trinken einlädt, der jedoch nicht nötigt, von ihm Gebrauch zu machen."
41. Wahrlich, Ich sage euch, wenn dies geschehen würde, hätte Ich schon seit langer Zeit alle Geister mit meiner Macht herbeigeschafft, um sie in diesem Wasser zu baden, um sie von ihm trinken zu lassen und sie zu dem Ziel zu bringen, für das ihr alle bestimmt seid. Aber ihr sollt nicht nur durch Mich, sondern auch durch euch selbst zu Mir gelangen.
Deshalb habe Ich euch Geist, Willen, Intelligenz, Fähigkeiten und Sinne gegeben. Deshalb habe Ich euch mein Gesetz offenbart und euch die nötige Zeit gegeben und euren Geist auf einen Weg der Entwicklung, des Fortschritts und der Erlösung derselben gestellt.
Ich will, dass euer Herz und euer Wort wie eine Quelle sind, wie ein unerschöpflicher Born unter den Menschen, und dass eure Stimme demütig dazu einlädt, von meinem Worte zu trinken, das ihr verbreiten sollt.
42. Wenn dieses Wasser kristallklar ist, wenn es so ungetrübt ist, wie Ich es euch anvertraut habe - wahrlich, Ich sage euch, dann werden die Menschen in ihm ihre Gesundheit und ihr Heil finden. Sie werden dann aus voller Kehle schreien und bekennen, dass sie bei euch meine Wahrheit gefunden haben, und dies ist die Verantwortung Israels in der Dritten Zeit - dies ist die Last, die auf dem Spiritualistisch-Trinitarisch-Marianischen Volke ruht.
43. Euer sanfter und demütiger Gang wird Religionsgemeinschaften erschüttern, wird Grundmauern und Prinzipien erschüttern. Euer Wort, das immer das Meine sein wird, wird falsche Heiligtümer niederreißen, und von ihnen wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Es wird die Götzenbilder stürzen, all jene Abgötterei, die man um die Verehrung Gottes herum geschaffen hat, ebenso um Maria und um ihren Namen, bis man zu den größten Übertreibungen gelangt ist. All dies muss verschwinden, durch das Feuer des Wortes des Heiligen Geistes verbrannt, das Ich in euch gelegt habe und weiterhin legen werde.

Buch des Wahren Lebens, U. 360,23-43


MARIA, DIE GÖTTLICHE ZÄRTLICHKEIT

U. 30, 17. Oftmals haben sich die Menschen gefragt, warum Jesus, selbst nachdem er gekreuzigt
worden war, sich von der Sünderin Magdalena sehen ließ und hernach seine Jünger
aufsuchte, man hingegen nichts davon weiß, dass er seine Mutter besucht hätte. Darauf
sage Ich euch, dass es nicht notwendig war, Mich bei Maria in der gleichen Weise
kundzutun, wie Ich es bei jenen tat. Denn die Zwiesprache zwischen Christus und Maria
bestand schon immer, schon ehe die Welt war.

U. 2,49. Ich will euch nicht mit Strenge richten; vorher bereite Ich euch in einer angemessenen
Zeit für die Erhebung eures Geistes vor, damit ihr arbeitet und euch mit meinem Worte
nährt. Währenddessen werdet ihr Zeugen großer Heimsuchungen sein, in denen die
Elemente losgelassen sind; viele Völker werden durch schwere Wirbelstürme gegeißelt
werden und nur durch die Fürsprache der mütterlichen Liebe Gottes, die in Maria vertreten
ist, werden sie Begnadigung erlangen.

U. 3, 40. Kinder Gottes zu sein ist das, was euch dieser Gnade würdig macht, weil eure Verdienste
noch spärlich sind. Ich habe eure Flecken nicht angesehen, weil es einen Mantel gab, der
sie verbarg. Doch wem gehört dieser barmherzige Mantel? Maria, eurer liebevollen Mutter,
die unermüdlich über ein jedes ihrer Kinder wacht.

U. 5,9 Ich habe euch das „Marianische Volk“ genannt, weil ihr die Göttliche Mutter zu lieben
und anzuerkennen versteht und zu ihr kommt wie das Kind, das nach Zärtlichkeit verlangt,
oder wie der Sünder, der Fürsprache sucht.
10. Die Gegenwart Marias in der Welt ist ein Beweis meiner Liebe zu den Menschen. Ihre
Reinheit ist ein himmlisches Wunder, das euch offenbart wurde. Von Mir kam sie herab auf
die Erde, um Frau zu werden, und damit in ihrem Schoß der göttliche Same keimen konnte,
der Körper von Jesus, durch welchen das Wort sprechen würde. In der heutigen Zeit
offenbart sie sich von neuem.
11. Wie eine himmlische Arche wird die Liebe Marias für euch sein. Um sie werdet ihr euch
versammeln, wie sich die Kinder um ihre Mutter scharen. Hört auf ihr liebliches Wort und
lasst sie eure Herzen nicht verhärtet vorfinden; geht in euch und fühlt Reue, damit ihr Licht
in euch eindringt und ihr ihre Zärtlichkeit empfindet. Wenn ihr so vorbereitet seid, dann
gelobt vor eurem Gott, vor Maria und vor Elias, dass ihr einen einzigen Körper und einen
einzigen Willen bilden werdet; gelobt bei der Arche des Neuen Bundes, dass ihr
unermüdlich darum ringen werdet, aus euren Herzen die Selbstsucht, den Hass und den
Fanatismus auszureißen. Wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr euer Versprechen erfüllt, wird
die Läuterungszeit, die ihr im Schmerz erlebt, vorübergehen.

U. 6, 63. Warum fühlt ihr Müdigkeit in eurem Geist, obgleich Ich euch in jedem Augenblick Kraft
gebe? Entfernt euch nicht von Mir, auch wenn Ermüdung oder Kälte vorhanden ist, welche
die Menschheit in euch zurückgelassen hat. Ich bin die Auferstehung und das Leben; wenn
ihr Mir vertraut, werdet ihr Kraft und Freude zurückgewinnen. Wenn ihr eine Stütze
braucht, so stützt euch auf Elias, euren Hirten und er wird euch Halt geben. Wenn euch
nach Trost und Zärtlichkeit verlangt, so nehmt eure Zuflucht zu Maria, eurer himmlischen
Mutter, und fühlt ihre Liebkosung und ihre heilende Kraft. Begreift ihre Liebe; sie fühlt
euren Schmerz und steht euch in euren Leiden bei. Wie groß ist ihr Leid, wenn ihr auf
Abwege geratet und wie Blinde geht, nachdem ihr dieses Licht geschaut habt.

U.6, 41. Ich bitte euch, euer Herz in eine geistige Blume zu verwandeln, um sie Maria
darzubringen, die ihr als Mutter sucht und die ihr liebt, weil ihrem Schoß die gesegnete
Frucht entspross, welche euch das Brot des ewigen Lebens brachte: Jesus.
42. Maria ist die Blume meines himmlischen Gartens, deren Wesenheit immer in meinem
Geist gewesen ist.
43. Seht ihr diese Blumen hier, die ihre Schönheit in Demut verbergen? Ebenso war und ist
Maria: ein unerschöpflicher Born der Schönheit für den, der sie in Reinheit und Ehrfurcht
zu schauen vermag, und ein Schatz an Güte und Zärtlichkeit für alle Wesen.
44. Ich gab sie Jesus als Mutter; sie war die in eine Frau inkarnierte göttliche Zärtlichkeit.
Sie ist es, die ihr als Fürsprecherin sucht, die ihr als Trost in euren Leiden anruft, und diese
göttliche Liebe breitet sich wie ein Mantel über die Menschheit aus.
45. Sie ist jene, die der Engel des Herrn „Gesegnete unter allen Frauen“ nannte. Sie ist
dieselbe, die Christus am Kreuze als geistige Mutter allen Menschen zurückließ.
46. Maria ging durch die Welt und verbarg ihre göttliche Wesenheit; sie wusste, wer sie war
und wer ihr Sohn war, und statt sich mit jener Gnade zu brüsten, erklärte sie sich nur für
eine Dienerin des Höchsten, für ein Werkzeug der Ratschlüsse des Herrn.
47. Maria ging still durch die Welt, doch sie erfüllte die Herzen mit Frieden, legte für die
Bedürftigen Fürbitte ein, betete für alle und vergoss zuletzt ihre Tränen der Vergebung und
des Mitleids über die Unwissenheit und Schlechtigkeit der Menschen. Warum solltet ihr
euch nicht an Maria wenden, wenn ihr zum Herrn kommen wollt, da ihr durch Sie Jesus
empfangen habt? Waren nicht Mutter und Sohn in der erhabenen Todesstunde des Erlösers
vereint? Vermischte sich nicht in jenem Augenblick das Blut des Sohns mit den Tränen der
Mutter?
48. So ist es nicht verwunderlich, dass ihr Sie in dieser Zeit sucht, damit Sie euch führt und
dem Meister näherbringt.
49. Selig, die diese Blume der Demut und Reinheit im himmlischen Garten zu entdecken
verstehen; aber Ich sage euch noch einmal, dass nur der reine Blick Sie wird finden können.

U. 8,15. Einige Tage nach meiner Kreuzigung, als meine Jünger um Maria versammelt waren,
ließ Ich sie meine Gegenwart fühlen, die in der geistigen Schau einer Taube versinnbildlicht
war. In jener gesegneten Stunde wagte sich niemand zu bewegen noch irgendein Wort zu
sprechen. Es herrschte eine wahre Verzückung bei der Betrachtung jenes geistigen Bildes,
und die Herzen schlugen voller Kraft und Zuversicht, weil sie wussten, dass der Meister,
der augenscheinlich von ihnen gegangen war, immerdar im Geist bei ihnen gegenwärtig
sein werde.

U. 10,13. Eure Arbeit ist sehr heikel, doch wird sie weder schwer noch ermüdend sein. Vor die
weißglühende Sonne meiner Gerechtigkeit wird sich immer der mütterliche Mantel Marias
wie eine wohltätige Wolke legen, der euch seinen himmlischen Schutz gewährt, während
euch meine Stimme wie das Trillern und Gurren der Vögel ergötzen wird, um eure Arbeit
angenehm zu machen.


MARIA ERHÄLT SCHON IN DER ZWEITEN ZEIT IHRE AUFGABE ALS FÜRSPRECHERIN DER MENSCHHEIT

U. 274,35 Danach richtete Ich meinen Blick auf das schmerzerfüllte Gesicht Marias, auf meinen Apostel Johannes und auf jene Frauen, die Maria begleiteten, und da Ich einen weiteren Beweis meiner Liebe hinterlassen wollte, vertraute Ich Maria die Obhut und den Schutz aller meines Kinder an und sagte ihr: „Frau, dort ist dein Kind“, und zu Johannes: „Kind, dort ist deine Mutter“. Es war das Erbe, das Ich in diesem Augenblick der Menschheit vermachte. Johannes verkörperte das Kind, die Menschheit. Ihr wurdet Maria anvertraut, damit sie ewig für alle Geschöpfe Fürbitte einlegt, tröstet und beschützt.

U. 8,15. Einige Tage nach meiner Kreuzigung, als meine Jünger um Maria versammelt waren,
ließ Ich sie meine Gegenwart fühlen, die in der geistigen Schau einer Taube versinnbildlicht
war. In jener gesegneten Stunde wagte sich niemand zu bewegen noch irgendein Wort zu
sprechen. Es herrschte eine wahre Verzückung bei der Betrachtung jenes geistigen Bildes,
und die Herzen schlugen voller Kraft und Zuversicht, weil sie wussten, dass der Meister,
der augenscheinlich von ihnen gegangen war, immerdar im Geist bei ihnen gegenwärtig
sein werde.

U. 360,34 Am Pfingsttag, jenem Fest, welches das Volk seit der Ersten Zeit als Passahfest feierte, waren die Jünger versammelt, und in ihrer Mitte war Maria. Und der Heilige Geist nahte sich, in einer weißen Taube symbolisiert, und überströmte sie mit seinem Licht und erfüllte sie mit seiner Gnade.


BIBLISCHE TEXTE ZU MARIA MIT HINWEIS AUF IHRE ROLLE IN DER DRITTEN ZEIT

Die Hochzeit zu Kanaa
Johannes 2,1 Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da.
2 Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
3 Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.
4 Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
5 Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.
6 Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße.
7 Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8 Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt's dem Speisemeister! Und sie brachten's ihm.
9 Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten's, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam
10 und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.

Die Frau und der Drache
Offenbarung 12,1 Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel. Ich sah eine Frau, die mit der Sonne bekleidet war, den Mond unter ihren Füßen hatte und eine Krone aus zwölf Sternen auf ihrem Kopf trug. 2 Sie war schwanger und schrie vor Schmerzen, denn die Wehen hatten bereits begonnen und die Geburt ihres Kindes stand kurz bevor. 3 Dann erschien noch ein anderes Zeichen am Himmel. Ich sah einen großen roten Drachen mit sieben Köpfen und zehn Hörnern, der sieben Kronen auf seinen Köpfen trug. 4 Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne weg, die er auf die Erde warf. Er stand vor der Frau, die kurz davor war, ihr Kind zu gebären, um es gleich nach der Geburt zu verschlingen. 5 Sie gebar einen Sohn, der alle Völker mit eisernem Stab regieren[1] sollte. Das Kind wurde zu Gott und seinem Thron hinaufgehoben. 6 Die Frau floh in die Wüste, wo Gott einen Ort für sie bereithielt, an dem eintausendzweihundertundsechzig Tage für sie gesorgt wurde. 7 Dann kam es im Himmel zum Krieg. Michael und die Engel unter seinem Befehl kämpften gegen den Drachen und seine Engel. 8 Der Drache verlor den Kampf und wurde aus dem Himmel vertrieben. 9 Dieser große Drache - die alte Schlange, die Teufel genannt wird oder der Satan oder der, der die ganze Welt verführt - wurde mit all seinen Engeln auf die Erde geworfen. 10 Dann hörte ich eine laute Stimme durch den Himmel rufen: »Jetzt ist es geschehen: Die Rettung und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Christus sind da! Denn der Ankläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte, wurde auf die Erde hinabgeworfen. 11 Sie haben ihn durch das Blut des Lammes besiegt und dadurch, dass sie an der Botschaft Gottes festhielten und bereit waren zu sterben. 12 Freut euch, ihr Himmel! Und ihr, die ihr in den Himmeln wohnt, jubelt! Doch über die Erde und das Meer wird Schrecken kommen. Denn der Teufel ist voller Zorn zu euch hinabgekommen, und er weiß, dass ihm nur wenig Zeit bleibt!« 13 Und als der Drache erkannte, dass er auf die Erde hinabgeworfen worden war, verfolgte er die Frau, die das Kind zur Welt gebracht hatte. 14 Aber es wurden ihr die beiden Flügel eines großen Adlers gegeben. So konnte sie an einen Ort fliegen, der in der Wüste für sie vorbereitet worden war, wo sie für dreieinhalb Jahre[2] versorgt wurde und vor dem Drachen[3] geschützt werden konnte. 15 Dann versuchte der Drache, die Frau mit einer Flut zu ertränken, die er aus seinem Maul herauswarf. 16 Aber die Erde half der Frau, indem sie ihren Mund öffnete und die Flut aus dem Maul des Drachen trank. 17 Da wurde der Drache zornig über die Frau und erklärte ihren übrigen Kindern den Krieg - allen, die Gottes Gebote halten und bekennen, dass sie zu Christus gehören.

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