Die Wahrheit über Luzifer

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Bernard
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Die Wahrheit über Luzifer

Beitrag von Bernard » 23.11.2021, 18:24

Aus Wikipedia:
"Luzifer, auch Lucifer, ist der lateinische Name des Morgensterns (Venus).......Der babylonische/hebräische Mythos eines aufsteigenden Sterns als Verkörperung eines himmlischen Wesens, der für seinen Versuch in die höheren Ebenen der Götter aufsteigen zu wollen, hinabgestürzt wird, findet sich in der Bibel in der Form eines Spottliedes vom Hochmut des „Königs von Babel“ wieder. Erst im Christentum wurde dieser als gefallener Engel interpretiert."

Ist also die Lehre der Kirche über Luzifer eine Erfindung? Das meint offensichtlich der Autor von Wikipedia. Unser geliebter Himmlische Vater hat dazu folgende Aussagen in Seinen Offenbarungen gemacht:

295, 6. Die Menschen von heute können nicht an Gott denken, ohne Ihm in irgendeiner Weise eine sichtbare Gestalt zu geben. Sie können nicht von Versuchungen sprechen, ohne den Einfluss des Bösen in einem Wesen zu personifizieren, dessen Aufgabe es ist, die Geistwesen zu verderben, und ebenso wenig können sie an die Sühne dessen, der gesündigt hat, denken, ohne sich die Strafe des Höllenfeuers vorzustellen, das niemals existiert hat.

295, 7. Zu diesen drei Irrtümern, die den Verstand der Menschen beherrschen, sage Ich euch: Wenn ihr glaubt, dass Gott der Heilige Geist ist, gibt es keinen Grund dafür, Ihn in materiellen Gestalten zu suchen, da Er Geist ist. Und jenes imaginäre Wesen, das ihr Luzifer oder Satan nennt, existiert nur im Verstande derer, die meine Worte, Offenbarungen und Botschaften vergangener Zeiten nicht geistig auszulegen vermochten.

Wahrlich, Ich sage euch, im "Geistigen Tale" gibt es große Geister der Finsternis, die Zwietracht, Hass und Verderbnis säen. Es gibt zahllose Geister, deren Einfluss die Menschen erreicht, wenn sie ihnen schlechte Gedanken eingeben und sie zu schlechten Werken anstiften. Aber diese Wesen sind keine Dämonen; es sind unvollkommene, verstörte, verwirrte Wesen, die durch Schmerz, Missgunst oder Rachsucht verdunkelt sind. Wundert auch nicht, wenn Ich euch sage, dass ihre Natur dieselbe ist, die auch euer Geist hat, und dieselbe, wie sie jene Wesen haben, die von euch Engel genannt werden.

295, 8. Warum nennt ihr nicht die schlechten Menschen, die die Erde bewohnen, Dämonen, da sie euch gleichfalls verführen, da sie euch auch zum Bösen anstiften und euch vom wahren Wege abbringen? Sie sind wie die verwirrten Wesen des Jenseits gleichfalls unvollkommene Geistwesen, die aber Macht und Gewalt erlangt haben, weil sich ihrer ein Ideal von Größe bemächtigt hat.

295, 9. Wahrlich, Ich sage euch, weder unter denen, die auf Erden wohnen, noch bei denen, die sich im Geistigen befinden, habe Ich Feinde. Es gibt nicht einen, der Mich hasst, gegen Mich lästert oder seine Nächsten vom guten Wege abbringt aus purer Freude daran, Mich zu beleidigen. Lüge! Jene, die die Menschen vom Glauben abbringen, die aus dem Herzen ihrer Mitmenschen meinen Namen tilgen und die gegen das Geistige kämpfen, tun dies nicht, um Mich zu beleidigen. Sie tun es, weil dies für ihr irdisches Machtstreben, ihre Träume von Größe und menschlicher Herrlichkeit nötig ist.

295, 10. Dasselbe gilt für jene Wesen des Jenseits, die nicht zu dem Lichte erwacht sind, das auf den Weg der Liebe erhebt. Sie haben versucht, durch bloßes Wissen groß zu sein, und wenn sie ihre Geschwister beeinflussen und sie vom guten Pfade abbringen, geschieht es nicht in der Absicht, Mir Schmerz zu bereiten, mit meiner Macht zu rivalisieren, sich am Sieg des Bösen über das Gute zu ergötzen — nein. Der Beweggrund, obschon schlecht, ist nicht der, Mich zu beleidigen. Wie könnt ihr während eures ganzen Lebens daran denken, dass Mir ein mächtiger Feind entgegensteht, der Mir andauernd das entreißt, was mein ist?

295, 11. Wie könnt ihr meinen, dass Ich auf den Weg der Menschen ein unendlich mächtigeres Wesen als sie gestellt habe, damit es sie unablässig verführe, und das sie schließlich ins ewige Verderben stoßen würde?

295, 12. Wie schlecht denkt ihr von Mir und meiner Gerechtigkeit — ihr, die ihr behauptet, Mich zu kennen und zu lieben!

114, 54. An dem Frieden, den ihr in eurem Geist fühlt, könnt ihr meine Gegenwart erkennen. Niemand außer Mir kann euch den wahren Frieden geben. Ein Geistwesen aus der Finsternis könnte ihn euch nicht schenken. Ich sage euch dies, weil viele Herzen die Fallstricke eines verführerischen Wesens fürchten, dem die Menschen ihrer Vorstellungskraft gemäß Leben und Gestalt gegeben haben.

114, 55. Wie falsch hat man die Existenz des Fürsten der Finsternis gedeutet! Wie viele haben schließlich mehr an seine Macht als an die meine geglaubt, und wie weit von der Wahrheit entfernt sind die Menschen dabei gewesen!

114, 56. Das Böse existiert, aus ihm sind alle Laster und Sünden hervorgegangen, das heißt: Jene, die Böses tun, haben immer existiert, sowohl auf der Erde als auch auf anderen Heimstätten oder Welten. Aber warum personifiziert ihr alles existierende Böse in einem einzigen Wesen, und warum stellt ihr es der Gottheit gegenüber? Ich frage euch: Was ist vor meiner absoluten und unendlichen Macht ein unreines Wesen, und was bedeutet schon eure Sünde angesichts meiner Vollkommenheit?

114, 57. Die Sünde ist nicht auf der Welt entstanden. Als die Geister aus Gott hervorgegangen waren, verblieben die einen im Guten, während die anderen, die von diesem Wege abirrten, einen andersartigen schufen, den des Bösen.

114,58. Die Worte und die Gleichnisse, die euch in früheren Zeiten in Sinnbildern als eine Offenbarung gegeben wurden, sind von der Menschheit irrtümlich ausgelegt worden. Das intuitive Wissen, das die Menschen vom Übernatürlichen hatten, wurde von ihrer Einbildungskraft beeinflusst, und so bildeten sie nach und nach rings um die Macht des Bösen Wissenschaften, Kulte, abergläubische Vorstellungen und Mythen, die bis in eure Tage fortbestehen.

114, 59. Aus Gott können keine Teufel hervorgehen; diese habt ihr mit eurem Verstand ersonnen. Die Vorstellung, die ihr von jenem Wesen habt, das ihr Mir ständig als Gegner entgegenstellt, ist falsch.

114, 60. Ich habe euch gelehrt, zu wachen und zu beten, damit ihr euch von Versuchungen und schlechten Einflüssen befreit, die sowohl von Menschenwesen als auch von Geistwesen stammen können.

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