HAT MEXIKO SEINE MISSION VERFEHLT?

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cristina
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HAT MEXIKO SEINE MISSION VERFEHLT?

Beitrag von cristina » 13.09.2020, 14:25

HAT MEXIKO SEINE MISSION VERFEHLT?

Einige behaupten Mexiko habe seine Mission verfehlt, andere fragen sich, weshalb das Dritte Testament noch so wenig bekannt ist auf der Welt, 154 Jahre nach Beginn des Dritten Zeitalters.

Folgende biblische Zitate können uns eine Antwort darauf geben:
" 15 Und Gott sprach abermals zu Abraham: Du sollst Sarai, deine Frau, nicht mehr Sarai nennen, sondern Sara soll ihr Name sein. 16 Denn ich will sie segnen, und auch von ihr will ich dir einen Sohn geben; ich will sie segnen, und Völker sollen aus ihr werden und Könige über viele Völker. 17 Da fiel Abraham auf sein Angesicht und lachte und sprach in seinem Herzen: SOLL MIR MIT HUNDERT JAHREN EIN KIND GEBOREN WERDEN, UND SOLL SARA, NEUNZIG JAHRE ALT, GEBÄREN?" (Gen. 17,15-17)

Haben Abraham und Sarah ihre Mission verfehlt? Weshalb brauchten sie so lange, bis sie diesen Teil ihres Auftrags erfüllen konnten? Haben sie Zeit für anderes verschwendet? Hat Gott-Vater ein anderes Ehepaar ausgesucht, um sie zu Stammeseltern Israels zu ersetzen?
Nein, Gott-Vater kannte die Zeiten im voraus.
Wie also soll man die Zeiten gemäss Gottes Wille einschätzen?

Ein anderes Zitat aus der Bibel:
"7 Und MOSES WAR HUNDERTZWANZIG JAHRE ALT, ALS ER STARB. Seine Augen waren nicht schwach geworden, und seine Kraft war nicht verfallen." (Deut. 34,7)

Moses starb mit 120 Jahren und verbrachte 40 Jahre damit, das Volk Israel zu führen. Erst als er 80 Jahre alt war, konnte er es aus Ägypten herausführen.
Hat Moses deswegen seine Mission verfehlt? Hat er seine Zeit verschwendet? Hat Gott-Vater einen anderen an Stelle von Moses erwählt? Oder kannte Er nicht die Zeiten schon im Voraus? Nein, es war die richtige Zeit für Moses seine Mission zu erfüllen.

Wie war es bei Jesus?
"41 Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. 42 ALS ER ZWÖLF JAHRE ALT GEWORDEN WAR, ZOGEN SIE WIEDER HINAUF, wie es dem Festbrauch entsprach. 43 Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der Knabe Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. 44 Sie meinten, er sei in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. 45 Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten nach ihm. 46 Da geschah es, NACH DREI TAGEN FANDEN SIE IHN IM TEMPEL WIE ER INMITTEN DER LEHRER SASS UND IHNEN ZUHÖRTE UND SIE BEFRAGTE. 47 Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten. 48 Als seine Eltern ihn sahen, waren sie voll Staunen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, warum hast du uns das angetan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. 49 Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? 50 Doch sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen gesagt hatte. 51 Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte all die Worte in ihrem Herzen. 52 Jesus aber wuchs heran und seine Weisheit nahm zu und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen." (Lukas2,41-44)

"JESUS WAR, ALS ER ZUM ERSTEN MAL ÖFFENTLICH AUFTRAT, ETWA DREISSIG JAHRE ALT. Er galt als Sohn Josefs. Die Vorfahren Josefs waren: Eli." (Lukas 3,23)

Hat Jesus seine Mission verfehlt, weil er so lange brauchte, um mit Seiner Mission zu beginnen, obwohl Er schon mit 12 Jahren dafür zugerüstet zu sein schien? Hat Gott einen anderen ernannt, um Ihn zu ersetzen? Oder kannte Gott nicht von Anfang an schon die Zeiten und war es nicht der perfekte Zeitpunkt für Sein Auftreten?

" 1 Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. 2 Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. 4 Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab." (Apostelgeschichte 2,1-4)

Die Aposteln brauchten 50 Tage lang, um nach der Kreuzigung den Heiligen Geist zu empfangen? Haben sie deshalb ihre Mission verfehlt? Haben sie ihre Zeit mit Trauern vergeudet? Oder kannte Gott die Zeiten nicht im Voraus? War es nicht der perfekte Zeitpunkt nach Gottes Willen?

Wer behauptet, Mexiko habe seine Mission verfehlt, der möchte als Erster dastehen, er ist erfüllt von Hochmut und Stolz und verachtet sowohl die Arbeiten anderer als auch den Göttlichen Willen, der ihnen diese Mission auftrug.

Bernard
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HAT MEXIKO SEINE MISSION VERFEHLT?

Beitrag von Bernard » 14.09.2020, 18:45

Liebe Cristina,

danke, dass Du dieses Thema aufgegriffen und so ausführlich nachgewiesen hast, dass der Geist eine andere
Vorstellung von Zeit hat. Denn darum geht es doch bei der Kritik an der Erfüllung der von Ihm gegebenen Mission.
Der Vater hat es es selbst auch noch einmal ganz deutlich gesagt:

321, 67. Auch mein Wort und meine Manifestationen in dieser Zeit werden nicht vergehen. Es wird zwar Zeitpunkte geben, in denen der Eindruck entsteht, dass all dies zu Ende ist, ohne eine Fährte oder Spuren auf der Welt zu hinterlassen. Doch plötzlich, wenn ihr es am wenigsten denkt, wird die Lehre der Vergeistigung, die Ich euch gelehrt habe, mit ebenso großer oder noch größerer Macht wiederauferstehen.

Bernard
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HAT MEXIKO SEINE MISSION VERFEHLT?

Beitrag von Bernard » 16.09.2020, 16:56

Liebe Cristina,

der Vater wiederholt sich oft, weil Er uns Menschen kennt. So hat Er sich zu diesem wichtigen Thema auch einen Absatz vor 321,67 (siehe meinen Betrag vom 14.09.) geäussert. Leider ist es mir erst jetzt aufgefallen:

321, 66. Mein Wort, meine Werke und mein Blut waren nicht und werden nicht vergeblich sein. Wenn es euch bisweilen so vorkommt, dass man meinen Namen und mein Wort fast vergessen hat,werdet ihr bald miterleben, wie sie aufs Neue voller Lebenssaft, Leben und Reinheit in Erscheinung treten, als ein Same, der, obwohl er unablässig bekämpft wird, niemals vergeht.

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