auf der Wolke

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Regula
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auf der Wolke

Beitrag von Regula » 10.02.2020, 06:29

U365,2. Ihr umgebt Mich, und der Meister dringt in euer Herz und sieht eure Traurigkeit. Warum, meine Kinder? Ich habe euch für die wahre Kundgabe vorbereitet ─ in dieser Zeit, in der Ich bei euch gewesen bin und Mich durch schlichte und demütige Menschen kundgegeben habe. Doch dies ist nicht die beste, noch die vollkommenste der Formen gewesen, die Ich erwählt habe, um mit der Menschheit in Verbindung zu treten. Dies ist eine vorbereitende Kundgabe gewesen, damit die Augen eures Geistes Mich bald "auf der Wolke" kommen sehen können, und dann kann auch euer Geist mit den Engeln in ihrer Erhebung Umgang haben.
***
Seit Ende 1950 sind wir nun in der Zeit, in der jedes Auge IHN sehen kann;
(Siehe, er kommt in den Wolken, und es wird ihn jedes Auge sehen, und die welche ihn durchstochen haben, und werden wehklagen über ihn alle Völker der Erde. Ja wahrlich. Amen. Off. 1,7)
Was bedeutet das?
Wie können wir ihn sehen?

Bine
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Re: auf der Wolke

Beitrag von Bine » 10.02.2020, 10:09

Geistig, nicht materiell. Im Gebet in Verbindung mit Meditation.

Bernard
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auf der Wolke

Beitrag von Bernard » 10.02.2020, 18:50

Der Vater kam 1866 auf der Wolke = unsichtbar! Er spricht hier auch von den Augen des Geistes. Dabei hat Er keine Gestalt, da er alles in allem ist. Das geistige Sehen ist wohl eher das beständige Wahrnehmen Seiner Gegenwart.

Die Vollkommenste der Formen ist die Kundgabe von Geist zu Geist. So sagte Er in der letzten Kundgabe Ende 1950:

366, 47. Mittels der Zwiesprache von Geist zu Geist werde Ich weiterhin von allen befragt und gesucht werden. Durch dieses Mittel werde Ich zu meinen Kindern sprechen und sie inspirieren. Wohl jenem ─ sage Ich euch an diesem Tage ─ welcher Mich durch diese Gnade mit Demut, mit Sanftmut und mit Ehrfurcht sucht, denn er wird in Mir eine reiche und unerschöpfliche Quelle von Licht, von Offenbarung und von Wohltaten finden.

Regula
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Re: auf der Wolke

Beitrag von Regula » 11.02.2020, 07:40

Ja - danke Bine und Bernard.
Heute las ich die selbe Aussage auch in der Unterweisung 365:

76. Mein Volk: Ich lasse dich nicht allein. Wann immer es nötig ist, werde Ich bei dir sein, und wenn du in meinem Namen sprichst, werde Ich da sein und Liebe und Barmherzigkeit spenden.
77. Eurer Zubereitung entsprechend werdet ihr von Mir Leben, Inspiration, Liebe, Wissen, Verständnis, Stärke, Heilkraft und all das empfangen können, was euch fehlt, wann immer ihr mit Mir in Einklang seid.

Regula
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Re: auf der Wolke

Beitrag von Regula » 14.02.2020, 06:44

Wieso spricht er in U366,25 so als ob das noch vor uns steht?
Dann, Volk, wenn die Schafe ihr Blöken zum Jenseits hin richten, wenn sie ihren Hirten auf dem Gipfel des Berges suchen, dann wird mein Reich zu allen kommen. Ich werde gemäß meiner Verheißung, dem Worte meiner Propheten entsprechend "in Wolken" kommen, und jedes Auge ─ von Sündern und von Nicht-Sündern ─ wird Mich sehen. Dann werden die Menschen, vom Geistigen erschüttert, von der Wahrheit erschreckt, nach oben sehen und alles vergessen, was unter ihren Füßen ist. Und sie werden nicht mehr Heiligtümer aus Granit betrachten, noch werden ihre Ohren weiterhin die Glockentöne vernehmen. Dann wird die Menschheit ─ von Herz zu Herz, von Volk zu Volk, und von Nation zu Nation erwachend ─ sich im Verlangen nach dem Heiligen Geiste erheben, welcher seine Schatztruhe geöffnet hat, um den Schatz zu offenbaren und ihn in alle Menschen guten Willens zu legen.

Bine
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Re: auf der Wolke

Beitrag von Bine » 14.02.2020, 09:27

Ich musste gerade heute daran denken, dass Gott mein Rufen (oder Blöcken wie ein Schaf): "Herr, ich sehne mich nach dir, ich will mit dir sprechen, dir folgen, aber weiß nicht wie." beantwortete indem er mich mehr oder minder direkt zum Dritten Testament führte und ich nahm es auf voller Verlangen. Ich denke solange die Menschen ihren Blick nicht aufs Jenseits richten und allein im Materiellen, Irdischen verharren, können sie nicht sehen, dass er geistig (auf einer Wolke) zu ihnen gekommen ist und kommt (durch die Zwiesprache). Es findet eben nicht in einem gemeinsamen Moment statt, sondern für jeden Menschen individuell, je nachdem ob er schon sein Rufen ins Jenseits richtet oder seinen Blick noch noch unten neigt und nicht hochsehen will.

Regula
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Re: auf der Wolke

Beitrag von Regula » 14.02.2020, 09:46

Ja genau - so ist das verständlich. Danke dir Bine!

Bernard
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auf der Wolke

Beitrag von Bernard » 14.02.2020, 18:03

Mir scheint der Satzteil "wenn die Schafe ihr Blöken zum Jenseits hin richten" zum Sinnghalt der Worte zu führen. Die Schafe leben zur Zeit ohne wesentlichen geistigen Bezug und mit wenig Hinwendung zum Vater vor sich hin. Durch Prüfungen werden sie wachgerüttelt (Stürme, Seuchen, Erdbeben....)und erinnern sich wieder an Gott, den einzigen rettenden Anker.

Bine
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Re: auf der Wolke

Beitrag von Bine » 17.02.2020, 10:36

In meinem Fall waren es nicht die Stürme, Seuchen, Erdbeben, sondern der Wunsch sinnvoll in einer lebendigen Beziehung zu Gott zu leben.

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